Hund – Katze – Tiere …

Klar, es gibt noch eine ganze Menge anderer Haustiere und natürlich gibt es dann noch die Pferde, die zwar nicht wirklich zu den Haustieren zählen, mit denen aber viele von uns gerne ihre Freizeit verbringen.

Auf Hunde Katze Tiere geht es eben um Haustiere.

Aber was ist überhaupt ein Haustier?

Ein Haustier ist ein Tier, dass vom Menschen gezüchtet wurde. Dabei gibt es mehrere Gründe für eine solche Züchtung:

  • Vergnügen.
  • Nutzen.

Wobei die Übergänge fließend sind. Wurden Hunde früher gezüchtet, um bei der Jagd wertvolle Arbeit zu leisten, oder um als Wachhunde oder Schutzhunde uns zu unterstützen, werden genau diese Hunderassen heute auch als Familienhunde gehalten oder einfach nur als treue Begleiter. Längst nicht mehr jeder Hund muss einen echten Job haben, wenn auch viele Hunde, die früher eben jagdlich als Apportierhunde eine gute Figur machten, man denke nur an den Labrador Retriever, heute, auch ganz hervorragende Assistenz- und Therapiehunde abgeben. Und mussten Polizeihunde früher eher vom Schlag Dobermann sein, gibt es heute Polizeihunde, die nicht mehr mit helfen müssen, Verbrecher zu fangen, sondern bei denen es auf die feine Nasenarbeit ankommt.

Wer meint das Katzen eigentlich immer nur für die Schönheit gezüchtet wurden, irrt außerdem. So liegen der Ursprünge der Maine Coon Katze in einer Geschichte als Arbeitskatze. Denn schließlich machten sich Katzen schon seit Jahrhunderten als erfolgreiche Mäusejäger mehr als nützlich für uns. Wobei dies ein gutes Beispiel ist. Die Vorfahren der Maine Coon waren Naturkatzen, heute ist es eine gezüchtete Rassekatze.

Wildtiere als Vorfahren unserer Haustiere

Aber was bedeutet das nun für die Haustiere? Beinahe jedes Tier, dass heute als Haustier gehalten wird, hat auch wild lebende Vorfahren. Durch Domestizierung pickte sich der Mensch das für ihn Beste heraus, durch gezielte Verpaarungen förderte er bestimmte Verhaltensweisen und nahm auch Einfluss auf das Aussehen. Oder er sorgte dafür, dass bestimmte Wesensarten eben verschwanden. Aus der neueren Geschichte wäre da zum Beispiel die Bengal-Katze zu nennen, die vor einigen Jahrzehnten aus Hybriden zwischen der Wildkatze und der Hauskatze entstand. Weiterverpaart wurden dabei nur Nachkommen, die möglichst wenig Aggressionen zeigten, denn das Zuchtziel war ja eben eine Katze zu erhalten, die als Haustier gehalten werden konnte. Hier war das Ziel eine kuschlige zahme Hauskatze im Wildkatzenlook zu erhalten.

Haustier mit der längsten Geschichte bie uns

Von allen Tieren hat der Hund die längste Geschichte als unser Haustier aufzuweisen. Man nimmt an, dass seine Domestikation wohl ca. um 13.000 v. Chr. begann. Vielleicht sogar schon vor 100.000 Jahren. Wobei dies auf einer Studie beruht, bei der Hochrechnungen und nicht archäologische Funde für die These herangezogen wurden. Die Katze hat eine um einige tausend Jahre jüngere Geschichte als Haustier vorzuweisen, man nimmt an, das es ca. 9500 Jahre sind.

Sowohl Hund als auch Katze können damit eine längere Geschichte aufweisen, in der sie von uns Menschen stark beeinflusst wurden, als Nutztiere wie Schwein, Rind oder Schaf. Deren Domestizierung begann erst 8000 v. Chr. in Vorderasien.

Haustiere müssen nicht kuschlig sein

Eher exotisch muten dabei Haustiere wie Tauben oder Maulbeer-Seidenspinner (Züchtung im 4. Jahrtausend vor Chr. in Vorderasien und China) an. Etwa zur gleichen Zeit begann die Zucht von Pferden in Eurasien. Das Beispiel mit den Tauben und Maulbeer-Seidenspinnern zeigt aber: Haustiere müssen weder kuschlig sein, noch ein Fell haben.

Es gibt auch Wildtiere, die vom Menschen zur Nutzung gehalten werden. Ein Beispiel hierfür sind zum Beispiel Arbeitselefanten oder auch bestimmte Vogelarten und sogar Zierfische. Zu den domestizierten Fischen hingegen gehört der Karpfen und der Goldfisch. Es gibt sogar Domestizierte Insekten. Neben dem schon aufgeführten Seidenspinner wäre das die Honigbiene.

Auf dieser Seite wird es aber dann eher um die Tiere gehen, die Eher zu unserem Vergnügen gehalten werden und die eben oftmals fast schon Familienmitglieder sind, wie das bei Hunden und Katzen eben oftmals der Fall ist. Auch Meerschweinchen oder Hamster zählen sicherlich dazu.