Afghanischer Windhund

Der Afghanische Windhund - Edle Anmut mit starkem Charakter

Der Afghanische Windhund, auch „Afghane“ genannt, stammt aus Afghanistan, wo er bereits seit 4000 Jahren bekannt ist. Die in ihrem Herkunftsland „Thasi“ genannte Hunderasse wurde dort aufgrund ihrer Schnelligkeit und ihrer Lauffreude oftmals als Jagdhund eingesetzt.
Seinen Weg nach Europa fand der Hund durch Soldaten der englischen Kolonialmacht, die ihn Ende des 19. Jahrhunderts nach England einführten.

Der Afghanische Windhund gilt als stolzer Hund. Seine aufrechte, etwas federnde Gangart, seine erhobene Kopfhaltung und sein starker Gesichtsausdruck, lassen ihn als einen Adeligen unter den Hunden erscheinen. Dieser Eindruck verstärkt sich noch durch sein langes, seidig glänzendes, meist hellbraunes Fell. Sein Aussehen macht ihn deshalb zu einem beliebten „Vorzeigehund“, der wegen seines eigenwilligen Charakters jedoch mehr als ein „Schoßhündchen“ ist. Ein ausgewachsener Afghane misst etwa 75 Zentimeter und wird bis zu 12 Jahre alt.

Der Afghanische Windhund hat sich über die Jahrhunderte seinen angestammten Jagd- und Lauftrieb bewahrt. Er sollte deshalb täglich ausgeführt würden. Da er das Laufen liebt, eignet sich der Afghanische Windhund hervorragend für sportliche Menschen, die gerne laufen oder Rad fahren. Ratsam ist jedoch das Führen an der Leine, da sein ausgeprägter Jagdtrieb den Hund animiert, anderen Tieren nachzueilen, sobald er sie erblickt. Wenn möglich, empfiehlt sich regelmäßige Besuche einer Windhunderennbahn, wo er seine Lauf- und Jagdleidenschaft frei entfalten kann..

Als sehr eigenwilliger Hund mit starkem Charakter bedarf der Afghanische Windhund einer behutsamen, geduldigen und kontinuierlichen Erziehung sowie liebevoller Aufmerksamkeit seines Halters. Regelmäßiges Waschen und Bürsten seines Fells erhalten seine edle Anmut und steigern sein Wohlergehen.

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