Die Fellpflege von Hund und Katze
Damit das Fell von Hund und Katze schön bleibt, muss es gepflegt werden. Während das Fell kurzhaariger Hunde und Katzen keine oder nur wenig Pflege braucht, müssen Besitzer von langhaarigen Tieren mehrmals wöchentlich zu Kamm und Bürste greifen. Auch regelmäßige Besuche beim Hundefrisör gehören bei manchen Rassen zum notwendigen Pflegeprogramm.
Während eine Kurzhaarkatze mit Freilauf Herrchens oder Frauchens Terminplan wenig beansprucht, da fordert im Gegensatz dazu ein langhaariger Hund von einer lauffreudigen Rasse täglich mehrere Stunden Aufmerksamkeit. Langhaarige Hunde und Katzen müssen mindestens alle zwei bis drei Tage gebürstet und gekämmt werden. Hinzu kommen gelegentliche Besuche beim Hundefrisör und gegebenenfalls ein Bad.
Angorakatzen auf der Ledercouch
Für das harmonische Zusammenleben spielen auch die Vorlieben in puncto Wohnungseinrichtung eine Rolle: Wer zum Beispiel Angorakatzen, einen Neufundländer oder einen Collie hält, der wird an einem plüschigen Samtsofa, an dem die langen Tierhaare haftenbleiben, keine Freude haben. Um diesen Ärger zu vermeiden, schafft der wahre Tierfreund das alte Sofa ab und stellt sich eine Ledercouch oder einen Ledersessel in sein Wohnzimmer. Hunde und Katzen machen zweimal jährlich einen Fellwechsel durch. Deswegen ist die regelmäßige Fellpflege wichtig. Wie häufig der Mensch zu Kamm, Bürste oder Striegel greifen sollte, das hängt von der Beschaffenheit des Haarkleides ab. Bei Kurzhaarkatzen muss man in der Regel nichts machen, da diese ihr Fell mit ihrer rauhen Zunge selber durchkämmen. Bei Katzen mit halblangem oder langem Fell sollte der Mensch allerdings mit regelmäßigem Bürsten nachhelfen. Das schützt nicht nur die Wohnung vor umherfliegenden Haaren, sondern verschont das Tier von zu vielen verschluckten Haaren im Magen.
Von Trimmen bis Hundeshampoo
Hunderassen mit einem kurzen, glatten Fell wie Dobermann oder Kurzhaardackel genügt ein gelegentliches Striegeln während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst. Drahthaarige Hunderassen wie zum Beispiel der Rauhaardackel müssen nicht nur regelmäßig gebürstet, sondern auch getrimmt werden. Diese Art der Fellpflege führt der Fachmann mit einem speziellen Kamm durch, der lose Haare auszupft. Langhaarige Rassen mit dichter Unterwolle müssen mehrmals in der Woche gebürstet und gekämmt werden. Damit es nicht ziept, sollte man auf abgerundete Zinken und Borsten achten. Verfilzte Unterwolle wird mit einer sogenannten Zupfbürste schonend entfernt. Rassen, deren Fell unentwegt wächst, wie beispielsweise Pudel, sollten zum Beginn des Sommers beim Hundefrisör einen 'Sommerhaarschnitt' verpasst bekommen. Und hat sich Bello doch wieder einmal in einem unbeobachteten Moment in etwas wenig Wohlriechendem gewälzt, so führt anschließend nichts an einem Bad mit einem Hundeshampoo oder einem milden Babyshampoo vorbei.
