Hund
Der Hund ist nach der Katze das beliebteste Haustier der Deutschen - was natürlich lange nicht bedeutet, dass jeder Deutsche einen Hund hält! Der Grund für die Beliebtheit des Hundes ist mitunter, dass er ein treuer Gefährte ist, und wie ein eigenständiges Familienmitglied behandelt werden will.

Ein Hund ist ein sehr mitfühlendes Haustier. Denn der Hund versteht einen Menschen besser als manch anderes Tier. Er spürt die Launen seines Herrchens oder Frauchens, gibt seiner Familie Anerkennung und vermittelt seine Dankbarkeit so gut er kann. Aber wer sich einen Hund zulegen möchte, der sollte sich im Klaren sein, dass es mehr Bedarf als etwas Futter und Trinken, um einen Hund bei Laune zu halten. Je nach Rasse braucht ein Hund von Natur aus Auslauf. Interessieren Sie sich für einen Jagd- oder Windhund - so braucht dieser natürlich mehr Auslauf als ein Schoßhund. In diesem Fall ist ein großer Garten angebracht! Außerdem sollte der Hund auch zum eigenen Charakter passen. Denn ein Mensch ohne Durchsetzungsvermögen wird sich mit einem kräftigen, eigensinnigem Hund schwer tun, da der Hund sehr schnell ihren Charakter und damit ihre Schwächen kennen lernt.
Hunde werden wie wir Menschen auch mal krank! Das bedeutet zusätzliche Ausgaben für die Arztkosten des Hundes. Ein Hund kann aber auf der anderen Seite sehr viel Liebe und Geborgenheit schenken. Denn dem Hund ist es egal, wie Herrchen oder Frauchen aussieht. Außerdem sind Hunde sehr intelligent. Interessant, ist dabei, dass vor allem Mischlingshunde dazu neigen, intelligent zu sein. Das könnte wohl nicht zuletzt daran liegen, dass die Mutter Natur dafür sorgt, dann die besten Eigenschaften von Mutter und Vater weiter gegen werden. Bei Rassehunden hingegen sorgen die Züchter für die Vermehrung einer Hundeart. Immerhin haben sich im Laufe der Zeit hunderte von Hunderassen herauskristallisiert. Urtümlich stammt der heutige Haushund vom Wolf ab. Es gibt aber auch in der freien Natur Wildhunde, die sich freiwillig den Menschen anschließen, um sich durch die Nahrung der Menschen die Futterquelle zu sichern. Dazu zählen wildlebende Hunde wie die Schensihunde. Wann der Hund und der Mensch zueinander gefunden haben, ist bis heute noch nicht hundertprozentig geklärt. Dennoch kann man aufgrund von Knochenfunden davon ausgehen, dass Mensch und Hund schon seit ca. 13.000 bis 18.000 zusammen leben. Im Laufe der Zeit haben es sich die Menschen zu nutze gemacht, die verschiedenen Eigenschaften des Hunde heraus zu züchten. Daher gibt es für die unterschiedlichsten Bedürfnisse unterschiedliche Hunderassen. Anders als bei Katzen kann man einen Urlaub mit Hund planen, denn ein Hund ist immer ein Rudeltier und möchte auch bei allem dabei sein.
