Hundehaftpflicht schützt vor finanziellen Risiken
Um sich selbst und seinen Hund vor Schadensfällen gut abzusichern, lohnt es sich, eine Hundehaftpflichtversicherung zu beantragen. Ganz schnell kann der vierbeinige Freund einen Unfall verursachen und sein Halter ist danach verpflichtet, Schadensersatz zu leisten. Am besten ist es da, sich schon im Vornherein davor zu schützen und sich finanziell gegen eventuelle Personen- oder Sachschäden abzusichern. Dabei sollte man nicht die erstbeste Versicherung nehmen, sondern genau vergleichen, welche am geeignetsten für den Hund ist.
Es ist so schnell passiert, dass der Hund sich plötzlich von der Leine reißt und einen Fahrradfahrer zu Fall bringt. Ein weiteres Szenario wäre, dass der Hund auf die Straße läuft und einen Unfall verursacht oder eine fremde Person beißt. Nicht immer lassen sich die Hunde kontrollieren, denn trotz aller Liebe zum Tier ist der Hund eben immer noch ein Tier und folgt manchmal seinen Instinkten.
Die richtige Versicherung finden
Bei der Wahl der richtigen Hundehaftpflicht sollte man sich im Vorfeld gut informieren, damit der eigene Hund die beste Versicherung bekommt. Dabei findet sich im Internet die eine oder anderen gute Seite, die Hundehaftpflichtversicherungen vergleicht und so für jeden anschaulich die passendste Hundehaftpflicht darstellt. Bezüglich des Preises gibt es einige Unterschiede, da es je nach Altersgruppe verschiedene Rabatte gibt. Außerdem sollte beim Hundehaftpflicht-Vergleichsrechner angegeben werden, welche Hunderasse versichert werden will und ob man sich an der Versicherung selbst beteiligen möchte. Für eine Hundehaftpflicht liegt der Preis für den ersten Hund dann meist zwischen 40 und 60 Euro, für weitere Hunde gibt es bei vielen Versicherungen preisliche Nachlässe. Außerdem ist zu empfehlen, die Kosten der Versicherung jährlich zu bezahlen, da sonst bei monatlichen Zahlungen beispielsweise ein Ratenzahlungszuschlag hinzukommt.
Die Konditionen der Hundhaftpflicht
Wenn ein Unfall geschehen ist, ist es sehr hilfreich, eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen zu haben, da sie Personenschäden und Sachschäden abdeckt und den Hundehalter so vor dem eigenen finanziellen Ruin bewahrt. In Fällen, in denen weder Personen geschädigt noch ein anderer Schaden verursacht wurde, hilft die Hundehaftpflicht auch bei Vermögensschäden. Dabei sollte unbedingt beachtet werden, dass die Versicherung auch gegen Mietsachschädigung versichert, um sich im Urlaub vor Reparaturen an Eigentum zu versichern, die der Hund beschädigt hat. Auslandsaufenthalte zusammen mit dem Hund, die bis zu einem Jahr dauern, sind außerdem mit versichert. Doch nicht nur im Urlaub, sondern auch bei sich zu Hause oder beim Besuch von Bekannten kann durch den Hund etwas im Haus zu Schaden kommen, weshalb man bestenfalls auch die Mietsachbeschädigung mit in die Versicherungskonditionen aufnehmen sollte.
Doch nicht alles ist bei der Hundehaftpflicht versichert, wie zum Beispiel Schäden, die vorsätzlich herbeigeführt wurden, Schäden an Figuranten und selbst erlittene Schäden. Des Weiteren sind gewerblich und betrieblich verwendete Hunde nicht durch die Haftpflichtversicherung abgedeckt. Die Haftpflicht gilt also nur für Privathunde. Auch für Schäden in der eigenen Wohnung deckt die Hundeversicherung nicht ab, sofern man diese Option nicht ausdrücklich hinzugebucht hat. Wenn also beispielsweise der eigene Fernseher durch den Hund zu Bruch geht, dann kommt die Versicherung dafür nicht auf.
