Jagdhunde

Eine beliebte Hundeart sind die Jagdhunde. Jagdhunde gehören zu den Haushunden. Die Einsatzgebiete der Jagdhunde sind sehr vielseitig. Heute unterteilt man die Gruppe der Jagdhunde in Stöberhunde, Vorstehhunde, Apportierhunde, jagende Hunde, Schweißhunde und Erdhunde. Jede dieser Hundearten hat besondere Fähigkeiten und wird diesbezüglich unterschiedlich eingesetzt. Generell könnte man sagen, dass die Unterteilung der Jagdhundarten historisch gewachsen ist. Und dieser historische Hintergrund hat einen hohen Stellenwert. Ursprünglich stammt der Begriff Jagdhund von der Jagd – zu der auch Hunde mitgenommen wurden. Denn ein Jagdhund hatte die Aufgabe einen getroffenen Vogel zu suchen und dem Jäger zu bringen. Heute nennt man diese Hunde Jagdgebrauchshunde.
Interessanterweise beleibt zu erwähnen, dass heute ein Jagdgebrauchshund gesetzlich vorgeschrieben ist, wenn ein Jäger zur Jagd geht. Zu erwähnen ist auch, dass historisch gesehen in Deutschland andere Hunde zur Jagd herangezogen wurden als in Asien oder Amerika. Jagdhunde waren in der Geschichte stets die treuen Begleiter und Helfer der Menschen. Daher findet man sogar noch Heute Hunde in Wappen! Jagdgebrauchshunde durchlaufen vor ihrem Einsatz eine Ausbildung zur Jagd. Denn obwohl sie schon von Natur aus die Jägereigenschaften mitbringen, müssen sie für spezielle Einsatzgebiete dressiert und ausgebildet werden. Wer sich einen Hund aus der Gattung der Jagdhunde anschaffen möchte, muss bedenken, dass es sich hier um Hunde handelt, die ihren Auslauf brauchen. Es genügt zwar oftmals bei kleinen Dachshunden ein kleiner Garten. Dennoch lieben es Jagdhunde auf das freie Feld zu gehen und dort zu laufen und Vögeln hinterher zu jagen. Auf diese Weise können sie ihren Jagdinstinkt ausleben. Sollte man dafür keine Zeit aufbringen können, kann es passieren, dass sich die Hunde anfangen zu Hause zu langweilen und Sachen zerstören oder gar aggressiv werden.

Umfrage
Suchen