Kanarienvogel

Der Kanarienvogel gehört neben dem Wellensittich zu den beliebtesten Stubenvögeln in Deutschland. Er zeichnet sich vor allem durch seinen Gesang aus. Anders als bei Wellensittichen ist der Kanarienvogel kein Schwarmvogel. Während er Brutzeit sollte er auch paarweise gehalten werden um Kämpfe zwischen Rivalen zu unterbinden. Neben Singkanarien gibt es aber auch farbliche Kanarienzüchtungen, die aufgrund ihres Gefierders gehalten werden. Der Kanarienvogel stammt vom Kanarengirlitz ab. In seiner Zuchtform hat er jedoch ein viel intensiver ausgeprägtes Singvermögen als der Kanarengirlitz. Ein Kanarienvogel braucht einen Käfig, der breiter als höher ist, damit er genügend Platz zum Herumhüpfen hat und die Flügel ausdehnen kann. Der Käfig sollte nicht in die Sonne gestellt werden und zudem auf Augenhöhe mit dem Menschen angebracht sein.

Die Körpersprache des Vogels ist deutlich ausgeprägt. Oft wird sie jedoch mit der Körperpflege verwechselt. Kanarienvögel sollten mit Vorsicht an den Menschen gewöhnt oder gar gezähmt werden. Wenn der Kanarienvogel bei Annäherung anfängt zu flattern, dann sollte er nach Möglichkeit in Ruhe gelassen werden. Es benötigt viel Ausdauer und Geduld einen Kanarienvogel an den Menschen zu gewöhnen. Wichtig ist, dass die Handflächen nicht zum Vogel zeigen, wenn sie die Hand in den Käfig strecken. Zeigen Sie daher dem Kanarienvogel statt dessen den Handrücken.

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