Vor der Entscheidung zur Katze – Sind Sie ein Katzenmensch?

Spontan und ohne groß zu überlegen ist sie da: Die Katze als neuer Mitbewohner – oder gleich zwei davon, damit sich die erste nicht so langweilt. Ohne sich groß Gedanken zu machen ist man dem Reiz eines süßen Katzenwelpen erlegen und ungeplant hat man sich entschlossen, sich ein neues Familienmitglied auf vier Pfoten ins Haus zu holen.

Ohne lange nachzudenken einen Haustier anzuschaffen ist meist keine gute Idee. Gerade bei Katzen kann es passieren, dass man die zeitliche Auswirkungen unterschätzt. Oder die ausgesuchte Rasse hat Eigenarten, die einen danndoch stören.

Damit man später seine Entscheidung nicht bereut, sollte man vor dem Kauf einer Katze, eines Hundes und natürlich auch bei einem Fisch, Vogel oder Hamster sehr genau nachdenken und mögliche Auswirkungen bedenken. Es ist eine langfristige Entscheidung sich ein Tier ins Haus zu holen, keine kurzfristige. Das Tier sollte zum Familienmitglied werden und einige Jahre bleiben.

Ein tierischer Mitbewohner braucht nicht nur ein Dach über dem Kopf und Ausstattung sowie Fressen. Man muss seinen tierischen Weggefährten auch pflegen, mit ihm spielen, ihm genügend Aufmerksamkeit geben.

Das die Anschaffung eines Tiers nichts kostet kommt nur selten vor. Und selbst wenn braucht man doch sofort Fressen und etwas an Grundausstattung. Und Katzen kommen eben noch als Doppelpack.

Fragen, die man vor der Anschaffung einer Katze klären sollte

Und hier nun einige Fragen, die man wie eine Checkliste durcharbeiten sollte, bevor man daran geht, sich für ein Tier zu entscheiden. Schon Punkt eins ist höchst kritisch: Sagt der Vermieter nein und kann er sein Nein auch gut begründen, dann hat man leider kaum eine Chance auf ein Haustier. Natürlich kann man auch vor Gericht gehen – aber das kostet einiges an Zeit und Nerven.

  1. Eine wichtige Frage vor der Anschaffung einer Katze beantwortet gleich der Mietvertrag: Gibt es ein Verbot von Haustieren??
  2. Ist allen klar, dass das Haustier für mehrere Jahre bleibt?
  3. Auf wenn man mit einer Katze keine Spaziergänge unternehmen muss – ausreichend Zeit zum Schmusen und Spielen sollte sein.
  4. Verantwortung für eine Katze macht keinen Urlaub – man braucht für die Samtpfote dann also eine gute Unterkunft.
  5. Sind Sie auch bereit mit den typischen Katzengerüchen zu leben? Verbreitet werden diese zum einem vom Katzenklo und zum anderen ist Katzenfutter aus der Dose auch nicht für jede Nase angenehm.
  6. Haare und Kratzspuren zeichnen den Lebensweg jeder Katze – und die Kratzspuren zieren nicht immer nur das Katzenmobilar.
  7. Und dann ist da noch das Thema Katzensicherheit: Das heißt Giftpflanzen raus, Kippsicherungen an die Fenster und ein Katzennetz am Balkon.
  8. Katzen werden auch alt und krank. Gerade dann muss die Samtpfote umsorgt, geliebt und gepflegt werden.
  9. Sind alle in der Familie einverstanden? Oder gibt es womöglich jemanden mit einer Katzenallergie? Das bedeutet leider meist das Aus für einen Katzenwunsch.
  10. Ist auch genug Platz vorhanden? Schließlich ziehen die Katzen auch mit Mobilar (Kratzbaum und Co.) ein.

Sind die zehn Punkte zu Gunsten der Katze beantwortet worden, dann kann man sich überlegen: Rassekatze? Oder normale Hauskatze? Vom Züchter? Oder aus dem Tierheim …