Laufenten

Laufenten werden auch als Indische Laufenten oder Flaschenenten bezeichnet. Diese Entenrasse stammt von der Stockente ab, die vor langer Zeit hauptsächlich in England gezüchtet wurde. Die Laufente zeichnet sich vor allem durch ihren schlanken und langen Körper aus. Ihr Hals ist beim Laufen immer steil nach oben gerichtet und sie haben besonders hohe Läufe.

Dadurch können sie auch von den Stockenten Abstand nehmen, denn sie sind viel besser zu Fuß. Vor allem hat diese Ente ihren Namen daher, weil sie nicht in der Lage ist zu fliegen. Dafür ist die Ente aber ein hervorragender Eierlieferant, der im Jahr ca. 150 Eier legen kann.
Laufenten sind auf vielen Bauernhöfen und in privaten Gärten zu finden. Da sie gerne Schnecken und ihre Eier essen, sind sie auch noch ein natürlicher Schädlingsbekämpfer. Diese Enten gibt es in 10 unterschiedlichen Farben, so können sie forellenfarbig, erbsgelb, weiß, silberwildfarbig, schwarz, rehfarbig-weißgescheckt, blaugelb, braun und blau sein. Nach ihren Farben, die man auch Farbenanschläge nennt, werden die Laufenten auch gezüchtet. Für Züchter anerkannt werden nur Tiere, die in diesen Farben gehalten sind, sie dürfen keine anderen Farben aufweisen.

Auch wenn diese Ente nur laufen kann, benötigt sie jedoch auch Wasser. Sie schwimmt sehr gerne, braucht natürlich auch Wasser zum trinken und für die Pflege des Gefieders. Die artgerechte Haltung ist mehr als wichtig für die Laufenten, Wasser gehört zu ihren Grundbedürfnissen, wer dies nicht erfüllen kann, sollte sich ein solches Tier auch nicht zulegen.

Weiterhin benötigt die Laufente auch Gesellschaft, wer sich für dieses Tier interessiert, sollte auf jeden Fall ein Pärchen kaufen, damit die Ente nicht vor Sehnsucht eingeht. Wie man schon in der freien Natur sehen kann, sind Enten nie alleine, sie brauchen einfach die Nähe von anderen Gefieder. Mit einem Pärchen lassen sich hervorragend Laufenten züchten, was ein Gewinn für Besitzer und Tier ist.

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