Laufenten und deren Haltung

Erstmal eine allgemeine Beschreibung und Definition zu Laufenten. Die normale Laufente, die öfters auch Flaschenente genannt wir, stammt ursprünglich von der so genannten Stockente ab. Diese Rasse wurde ca. 1850 aus dem Südostasischen Raum nach Europa eingeführt. Heute ist sie in England weit verbreitet, und wird dort auch vorrangig gezüchtet. Der Körper der Laufente ist sehr schlank lang gezogen. Meist geht sie mit nach oben gerichtetem Hals, sehr aufrecht. Größter Unterschied zur normalen Ente ist, dass die Flugente flugunfähig ist.

Trotz alle dem ist sie lebhaft, und hat einen ausdauernden Charakter. Aufmerksamkeit und Agilität kommt ihr dabei zu gute. Zur Haltung gibt es einiges zu beachten. Auf eine ideale Gruppenzusammensetzung ist grundsätzlich zu beachten. Prinzipiell werden Enten als Gruppentiere eingestuft. Deshalb gilt es, sie nicht "alleine" zu halten. Zu Verhaltensstörungen kann es kommen, wenn nur ein gleichgeschlechtliches Paar gehalten wird. Auswirkungen kann man am lauten Rufen erkennen. Falls mehrere Tiere gehalten werden sollen, so sollte darauf geachtet werden, dass ein richtiges Verhältnis zwischen Erpeln und Enten vorhanden ist. Meist werden in Europa die Laufenten in Gärten vorgehalten. Der Auslauf sollte allerdings etwas anders aussehen. Laufente brauchen Beschäftigung, sie wollen laufen. 500qm sollte dabei für ein Entenpaar ausreichen. Wer hat dies allerdings schon in seinem Vorgarten?! Die Stallgröße spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Eine große Hundehütte muss es mindestens sein. Vor allem trocken, zugfrei sind wichtige Bedingungen.

Trockenes Stroh sollte innen ausgelegt sein. Temperaturmäßig sind die Tiere weniger empfindlich. Bis -15 Grad sollte alles im grünen Bereich sein. Besonders ist darauf zu achten, das der stall fest verriegelt ist. Marder sind die natürlichsten Feinde der Enten. Vorlieben an Speißen sind Schnecken und Schneckeneier. Ums Gehege sollte ein Zaun installiert werden. Besonders Marder sind gegenüber den Tieren sehr gefährlich. Deshalb sollte die Mindesthöhe bei 1,8 Metern liegen. Niedrigere Zäune können bei Panik überflattert werden. Der Zaun sollte außerdem dicht sein. Elektro-Geflügelzaun eignet sich hervorragend als mobiler Zaun. Enten büchsen nicht gerne aus. Deshalb muss er nicht gleich mit Strom versehen werden. Falls er allerdings Feinde von aussen abhalten soll, muss mit Strom experimentiert werden. Für die Einzäunung von Küken verwendet man besten Falls sogenanntes Kotgrubengitter. Vogelschutznetze sind für Enten nicht relevant, und deshalb ist von ihnen prinzipiell abzuraten.

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