Mischlingshunde

Mischlingshunde entstehen aus der Kreuzung zweier Hunderassen, wobei die Merkmale der beiden sich vermischen und sehr unterschiedlich stark durchkommen können. Manchmal sehen Mischlingshunde fast wie reinrassige Hunde aus und nur anhand weniger unauffälliger Merkmale kann man erkennen, dass es sich um einen Mischling handelt. Man sagt, Mischlingshunde wären gesünder und widerstandsfähiger als reinrassige Hunde und hätten ein ausgeglicheneres Wesen, aber sicherlich ist das von Individuum zu Individuum verschieden und hängt auch davon ab, von welchen Rassen der Hund abstammt.

Der Begriff Promenadenmischung entstammt der Zeit vor 200 bis 300 Jahren, als die Dienstmädchen die Hunde ihrer Herrschaft spazieren führten. Die Hunde hatten hierbei viel Freiraum und paarten sich auch untereinander, woraus dann häufig Mischlingshunde entstanden. Als Mischlingshund bezeichnet man jedoch nur unabsichtlich entstandene Kreuzungen - werden zwei verschiedene Hunderassen bewusst gekreuzt, spricht man von einem Hybridhund.

Mischlingshunde sind aufgrund ihrer unterschiedlichen Abstammung auch von sehr vielfältigem Wesen. Man sollte damit rechnen, dass ein solcher, der von Jagd- und Hütehunden abstammt, in der Regel mehr Bewegung und Beschäftigung braucht als ein Abkömmling ruhigerer Rassen. Man kann anfangs auch häufig nicht genau sagen, wie der Hund sich entwickeln wird, da nicht feststeht, welche seiner Abstammungen sich durchschlagen wird. Aufgrund ihrer Vielfältigkeit, ihres meist freundlichen, treuen Wesens und ihres oft interessanten, putzigen Aussehens sind Mischlingshunde aber auf jeden Fall beliebte Familienhunde und bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt.

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