Papagei und Sittich
Zu den Papageien gehören an die 350 Arten mit über 800 Unterarten. Auch die Sittiche werden zu den Papageien – den Krummschnäbeln - gezählt. Papageien zählen zu den intelligentesten Haustieren. Natürlich muss man hier auch unterscheiden, welchen Papagei man zu Hause hält. Größere Papageienarten können von der Intelligenz her durchaus mit einem Affen verglichen werden. In der Natur findet man Papageien in Amerika, Asien, Afrika, Australien und neuerdings auch wieder in Europa. Papageien sind Tiere, die in der Natur in Schwärmen leben. Daher sollten sie im Haus nicht allein gehalten werden. Man sagt jedoch, dass ein Papagei oder Sittich zahmer wird, wenn er allein gehalten wird. Sollte das jedoch der Fall sein, dann sollte der Besitzer viel Zeit für den Papagei aufbringen, um als Artgenosse die Rolle eines zweiten Vogels zu übernehmen. Als Futter fressen Papageien oder Sittiche vor allem Pflanzen wie Blätter, Früchte, Blüten, Rinde, Wurzeln oder Samen. Der Krummschnabel des Papageis oder Sittichs dient nicht nur der variablen Nahrungsaufnahme, sondern auch der Körperpflege und sozusagen als Hand zum Halten und Heben. Die Füsse des Papageis oder Sittichs sind sehr flexibel und können sowohl zum Greifen wie auch zum Klettern und Laufen eingesetzt werden.
Zu den beliebtesten Papageien oder Sittichen gehören ohne Zweifel die aus Australien stammenden Wellensittiche. Diese Vögel sind recht anspruchslos, klein und lassen sich dennoch vom Halter etwas dressieren. Auch Nyphensittiche werden gerne gehalten. Agaporniden sind zwar sehr laut, aber unter den Haltern auch sehr beliebt. Aber Vorsicht, nicht alle Arten können ohne weiteres im Haus gehalten werden. Es gibt Vogelarten, die anzeigepflichtig sind, da sie einem besonderen Artenschutz unterliegen.
