Schoßhunde

Im eigentlichen Sinne gibt es die Hundeart Schoßhund nicht. Dennoch hat sich der Begriff „Schoßhund“bei besonders kleinen Hunden durchgesetzt. Diese kleinen Hunde sind oftmals etwas träge und lassen sich auch gerne tragen. Unter dem Begriff Schoßhund werden jedoch speziell Hunde gemeint, die gerne auf dem Schoss sitzen und sich streicheln lassen. Historisch gesehen gilt Malta als das Herkunftsland des Schoßhundes. Im 18. Jahrhundert war es Mode, dass wohlhabende Damen einen Schoßhund als Spielgefährten besaßen. Insbesondere der Malteser-Hund war und ist ein typischer Schoßhund.
Heutzutage ist es in der High-Society Gang und Gebe einen Schoßhund mit sich zu führen. Hierfür werden jedoch kleine Pudel, Chihuahua oder Yorkshire-Terrier her genommen. Aber auch Mops Hunde erfreuen sich zunehmeder Beliebtheit, nicht nur bei Prominenten. Des weiteren handelt es bei Schoßhunden insbesondere um Hunde, die spielen möchten. Ein Schoßhund ist ein typischer Stadthund. Er benötigt nicht viel Bewegung und braucht daher auch keinen großen Garten, in dem er sich austoben kann. Um hier aber kein Klischee breit zu treten, muss erwähnt werden, dass Hunde meistens zu Schoßhunden erzogen werden. Von Natur aus lieben es alle Hunde sich auszutoben, zu bellen und Haus und Hof zu verteidigen. Wird ein Hund jedoch von klein auf ständig auf den Schoß genommen und gestreichelt, so ist das eine Art Dressur zum Schoßhund. Da er sich von Natur aus wenig bewegt, reichen im oftmals kleine Spaziergänge, um genügend Auslauf zu erhalten. Daher sind Schoßhunde auch für ältere Damen ideal, die nicht mehr genügend Kraft aufbringen einen großen Hund spazieren zu führen.

Umfrage
Suchen